Presse

An dieser Stelle werden aktuelle RSS-Feeds mit Nachrichten aus Deutschland, über Unternehmen und der Industrie gelistet. Da der RSS-Feed einem automatisierten Verfahren zugrunde liegt, kann für das Zutreffen der Nachrichten, deren Inhalt und Aktualität nicht unter allen Umständen Gewähr übernommen werden. Die Quelle der Nachrichten erscheint im Titel der jeweiligen Rubrik. Der RSS-Feed wird unterstützt von Magpie RSS.

Weiterhin finden Sie Pressestimmen über das Verbraucherportal Deutschland.

Aktuell von: Bundesministerium für Wirtschaft - Kompakt

Aktuell von: Dieser Feed wurde verschoben.

Pressestimmen

Aus dem Geschäftsleben: Sven Gronemeyer erstellt Onlineportal

"Made in Germany" auf Prüfstand

Halver. (mc) Wir sind alle mit ihnen aufgewachsen: den Markenartikeln "Made in Germany". Doch es ist nicht immer drin, was drauf steht: Deutsche Markenhersteller lassen ihre Produkte im billigeren Ausland anfertigen. - Woher also wissen, was wirklich noch das Prädikat "Made in Germany" verdient? Ein Onlineportal soll dem bewussten Konsumenten im Produktdschungel weiterhelfen.

Sven Gronemeyer am Computer. (WR-Bild: Clever) "Beim Einkaufen fehlte mir oftmals die nötige Transparenz zu erkennen, in welchem Maße ein Produkt in Deutschland gefertigt wurde", so Sven Gronemeyer. Nach diesen persönlichen Überlegungen, durch den Austausch mit Freunden und Bekannten, wusste der 28-jährige, dass auch andere eine bessere Durchsichtigkeit haben möchten. Aus diesem Grund überlegte der Halveraner sich, ein Onlineportal zu erstellen, um so die Verbraucher über Waren aus Deutschland aufzuklären. Von der Idee bis zur Realisierung dauerte es einige Zeit: Ende letzten Jahres kam die Idee auf. Im Januar begann er mit den Recherchearbeiten. "In der Uni-Bibliothek Bonn habe ich mich erst einmal mit den rechtlichen Hintergründen zum Begriff Made in Germany auseinandergesetzt", erklärt Gronemeyer. Bei der Suche hat der studierte Archäologe festgestellt, das viele Firmen Begrifflichkeiten wie "Design in Germany" oder "Designed in Germany" verwenden. Außerdem stellte er fest, das "Made in Germany" kein geschützter Begriff ist. "Firmen können ohne eine vorherige Kontrolle auf ihre Produkte mit Siegel auszeichnen", macht Sven Gronemeyer deutlich. Mit den neuen Erkenntnissen, erstellte er ein Konzept für einen Internetauftritt. Dabei setzt er sowohl auf Verbraucher als auch auf die Firmen.

Während sich die Verbraucher einserseits über die Hersteller informieren können und gezielt nach deutschen Herstellern für bestimmte Produkte suchen. Gibt man beispielsweise "S" in der Suchmaske an, werden "Sessel, Sofas, Stuehle" als Möglichkeit angezeigt. "So muss nicht wie bei anderen Suchen Namen geraten werden, die dann keine Übereinstimmungen finden", so Gronemeyer.

Für Firmen möchte er eine Präsentationsplattform anbieten. Gegen eine "geringe Summe" wird ein Firmenprofil erstellt, auf dem die Firmen ihre Unternehmensphilosophie vorstellen können.

Außerdem wird das Sortiment in der Onlinedatenbank aufgenommen. - Bis zum 31. Juli ist die Aufnahme kostenlos. "100 Firmen habe ich mir rausgepickt, diese werden in der nächsten Zeit angeschrieben".

Dazu sollen verschiedene Standpunkte der Politik und der Wirtschaft veröffentlicht werden. Zurzeit läuft außerdem eine Anfrage bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Ich würde mich sehr freuen, wenn Frau Merkel ein Grußwort für das Portal schreiben würde", so Gronemeyer.